Essen

Projektwochen im Hotel Casa Berno im Tessin

Die Lernenden aus Davos hatten die Möglichkeit, im Rahmen von drei Projektwochen von Mai bis Juni die Saisoneröffnung im Hotel Casa Berno**** ausserhalb von Ascona vorzubereiten und im Anschluss noch einige Betriebstage mitzugestalten.

Eine Zusammenfassung aus den Tageseinträgen der Lernenden zu ihren Aktivitäten:

„Auf der Geschäftsstelle in Chur wurden wir mit Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel ausgestattet und danach ging die Fahrt mit dem Bus nach Locarno, wo wir dann vom Hotelbus abgeholt wurden. Nachdem wir unsere Zimmer mit Seesicht bezogen haben, konnten wir auf einem Hotelrundgang mit dem Hoteldirektor das Haus kennenlernen.

Am nächsten Tag wurden theoretische Grundlagen zum Coronavirus, zu den Sicherheitsmassnahmen und die Auflagen im Hotel besprochen. Den Nachmittag haben wir gemeinsam die neue Gegend erkundet.

Ab Montag ging es dann mit den Arbeiten im Hotel los. Es wurde jeder in der Abteilung eingeteilt, in welcher er die Ausbildung macht und wir waren dabei behilflich, das Hotel wieder für die Sommersaison vorzubereiten. Natürlich konnten wir dort viel bereits Gelerntes anwenden, haben aber auch alle viele neue Sachen dazugelernt. In jedem Betrieb gibt es immer wieder andere Abläufe.

Es war dann schön, als endlich die ersten Gäste ins Hotel kamen und wir somit wieder die Arbeiten am Gast oder für den Gast erledigen konnten.

In der Zimmerstunde oder an den freien Tagen hatten wir jeweils Zeit, die Gegend rund um Ascona zu erkunden oder uns auch etwas sportlich zu betätigen. Es war schon schön, den Frühling mal im Tessin zu erleben, weil es hier bereits viel wärmer ist als um diese Jahreszeit in Davos.

Aber auch die regulären Schultage wurden mittels Videocalls oder Telefonaten mit den jeweiligen Lehrern durchgeführt.

Die drei Wochen durften wir mit einem gemeinsamen Abendessen abschliessen, das echt lecker war. Im Nu waren die Projektwochen vorbei und jetzt geht es wieder in Richtung Davos, wo die Hotels nun auch alle wieder öffnen werden und wir so wieder in den gewohnten Betrieben arbeiten dürfen. Wir freuen uns darauf.“