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Foxtrail Lenzburg

Projektwoche im Ausbildungszentrum Luzern

Die diesjährige Frühlingsblockwoche im April stand ganz im Zeichen der Erneuerung. Sprich‘, wie jedes Jahr wurde die Wohngruppe einem ausführlichen Frühlingsputz und einem Inventar unterzogen. Die Stimmung unter den Lernenden war trotzdem gut und alles wurde hergerichtet und auf Hochglanz gebracht.

Die Reinigung bot eine gute Gelegenheit, aufzuräumen und sich von alten Sachen zu befreien. Ganz nach dem Motto „Was du heute kannst entsorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ wurden die gesammelten Fundstücke der Lernenden gleich selbst zur Besichtigung der Kehrichtverbrennungsanlage mitgenommen und wir konnten dabei zusehen, wie diese zu Asche wurden. Die komplexen und hochtechnisierten Abläufe innerhalb einer Kehrrichtverbrennungsanlage waren beeindruckend und stiessen auf grosses Interesse.

Zum Abschluss der Projektwoche fuhren wir mit dem Zug nach Lenzburg und verfolgten dort im Rahmen eines Foxtrails die Fährte des Fuchses durch die schöne Altstadt und das Schloss von Lenzburg. Durch Fragen geleitet erkundeten wir die ganze Burg und ihre Umgebung und erreichten unser Ziel nach etwa 2.5 Stunden auf der Burg. Im Anschluss genossen wir dort ein Picknick, dann wurde die Burg weiter erkundet und interessante Teile nochmals in Ruhe ausgekundschaftet. Mit dem Rückmarsch zum Bahnhof Lenzburg endete dieser gelungene Ausflug zum Projektwochenabschluss.

Semestertest Hotellerie

Semestertests im Ausbildungszentrum Luzern

Der Ausbildungsstand der Lernenden sowie die damit verbundene Qualität der Ausbildung wird im Rahmen der Semestertests jeweils halbjährlich und in jedem Ausbildungszentrum geprüft.

Im März durften die Lernenden vom Ausbildungszentrum La Capriola Luzern ihr Können zeigen und haben je nach Beruf, welchen sie erlernen praktische Aufgaben ausgeführt sowie Fragen zu schulischen Themen beantwortet.

Diese Tests finden immer im realen Umfeld der Lernenden statt. Heisst, bei der Überprüfung der Lernenden im Restaurationsbereich werden geladene Gäste bedient und so wird der Serviceablauf von A-Z durchgeführt und bewertet. Bei den Hotellerielernenden wird die Reinigung eines Départzimmers ausgeführt und beurteilt. Die Auswertungen, welche von externen Prüfungsexperten gemacht werden, helfen den Lernenden als auch den Ausbildnern, die erlernten Fähigkeiten und Kompetenzen zu überprüfen und herauszufinden, wo noch Bedarf besteht, um gut vorbereitet an die Abschlussprüfungen zu gehen.

In diesem Sinne – toi toi toi für die Abschlussprüfungen, welche von Tag zu Tag näher rücken.

Apéritifs

Überbetriebliche Kurse in Luzern

Für unsere Lernenden, welche die Praktikerausbildung absolvieren, organisieren wir zweimal jährlich die sogenannten überbetrieblichen Kurse. Diese Kurse sind der dritte Lernort der beruflichen Grundbildung und dienen dem Erwerb grundlegender beruflicher Fertigkeiten. Die üK’s ergänzen die betriebliche Bildung und bereiten die Lernenden auf die weitere Ausbildung im Lehrbetrieb vor.

Mitte April fanden die üK’s Restauration für zwei Praktiker PrA Restaurant im Hotel Continental Park in Luzern statt. Am ersten Tag wurden die Themen Apéritifs, Mise-en-place und Teller tragen theoretisch als auch praktisch durchgenommen. Der zweite Tag stand im Fokus des Grundgedeckes, der Tischformen und von Kaffeespezialitäten. In Rollenspielen wurde geübt, wie man den Gästen Empfehlungen am Tisch gibt. Natürlich wurden an diesem Tag auch noch sämtiche Themen und offene Fragen der beiden Tage wiederholt bzw. aufgenommen.

Da sich derzeit nur zwei Lernende in der Ausbildung zum Praktiker PrA Restauration befinden, konnten diese umso mehr vom intensiven Austausch mit der üK Leitung profitieren. 

Getijana im Einsatz

Einblick in die Ausbildung zur Praktikerin PrA Hotellerie

Seit rund 9 Monaten ist Getijana im Ausbildungszentrum La Capriola Davos und macht ihre Ausbildung zur Praktikerin PrA Hotellerie. Zeit genug, damit sie in einem kurzen Interview einen Einblick in ihre alltägliche Arbeit geben kann.

Getjana, wie läuft ein Arbeitstag bei dir ab?

Der Housekeeping Dienst beginnt in der Regel um 7 Uhr morgens. Zuerst werde ich entweder dazu eingeteilt, den Gang staubzusaugen oder die öffentlichen Toiletten zu reinigen. Im Anschluss findet das Teammeeting statt. In diesem wird besprochen, welche Zimmer gemacht werden müssen, und wer für welche Zimmer verantwortlich ist. Wird man nicht bei der Zimmerreinigung eingeteilt, ist man in der Lingerie tätig. Dabei holt man die Wäsche von den Stockwerken herunter und bereitet sie für den nächsten Tag vor. Um 11 Uhr haben wir für eine halbe Stunde unsere Mittagspause. Danach machen wir uns wieder an die Arbeit. Sobald man mit seiner jeweiligen Tagesaufgabe fertig ist, setzt man sich mit der Gouvernante in Verbindung und erkundigt sich, ob noch Tätigkeiten ausstehen. Sollte dies nicht der Fall sein, darf man Feierabend machen.

 

Mit welchen Herausforderungen siehst du dich in deiner täglichen Arbeit konfrontiert?

Was mir an meiner Tätigkeit nicht so gut gefällt, ist morgens den Gang staubzusaugen. Hier laufen bereits die ersten Gäste mit ihren schmutzigen Schuhen entlang und man muss immer wieder nachbessern.

 

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders gut?

An meiner Ausbildung gefällt mir besonders der Kontakt zu den Gästen und dafür zu sorgen, dass sie einen schönen Aufenthalt im Grischa Hotel haben. Auch gefällt mir das Arbeiten im Team sehr gut.

Ausbildung Küche

Start unseres neuen Lernenden, Nico im Ausbildungszentrum Luzern

Seit rund 3 Monaten bin ich nun im Ausbildungszentrum La Capriola Luzern und konnte dadurch meine abgebrochene Lehre zum Koch EFZ wieder aufnehmen. Die Arbeit im Ameron Luzern Hotel Flora macht mir grossen Spass und ich erlange von Tag zu Tag mehr Routine. Die Ausbildner von La Capriola besuchen mich regelmässig im Betrieb und unterstützen mich in jenen Bereichen, wo es mir noch an Sicherheit und Übung fehlt. Dieses Begleitangebt finde ich sehr gut und es hilft mir, in meinen Tätigkeiten versierter zu werden.
Das Zusammenleben auf der Wohngruppe des Ausbildungszentrums gefällt mir gut. Es gibt zwischen den Lernenden immer wieder Konflikte, welche ich als unnötig oder überflüssig erachte, aber dies gehört wohl zum Leben in einer WG dazu. Die Ausgangszeiten sind streng geregelt – zu streng nach meinem Erachten. Es wird stets darauf geachtet, dass wir Lernenden genügend Erholungszeit haben und an unseren Arbeitstagen rechtzeitig im Hotel zur Arbeit erscheinen. Das kann ich schon gut nachvollziehen, gehört es doch auch zum Arbeitsleben dazu, sich an diese Grundregeln zu halten. Und zum Glück gibt es da ja noch die freien Tage für den Ausgang … 😊

Blog Lernbegleitung AZD

Lernbegleitungen im Ausbildungszentrum Davos

Die Lernbegleitungen werden von den Ausbildnern jeweils bis donnerstags für die darauffolgende Woche mit den Abteilungsleitern zeitlich koordiniert, abgesprochen und geplant. Der Ausbildner nutzt diese Lernbegleitung, welche jeweils zwei Stunden dauert, um den Lernenden praktisches Wissen, Abläufe oder bestimmte fachbezogene Vorgehensweisen zu vermitteln. Diese finden immer im Ausbildungsbetrieb statt und decken vorwiegend den praktischen Teil ab. So sind dies inhaltlich zB das Üben der unterschiedlichen Schnittarten, das richtige Eindecken von Tischen oder die korrekten Abläufe in der Zimmerreinigung.

Die Lernbegleitungen werden anschliessend mit den Lernenden reflektiert und besprochen. Die Lernenden haben jederzeit die Möglichkeit, eigene Themen, in welchen sie sich noch unsicher fühlen, in die Lernbegleitung einzubringen. Ansonsten wird an aktuellen Themen von der Berufsschule oder vom Ausbildungsbetrieb gearbeitet.

Die praktischen Einheiten werden mit Thema, Dauer und Datum in einem Excel-File festgehalten, so dass jederzeit nachvollzogen werden kann, woran gerade gearbeitet wurde und was noch aufgearbeitet werden muss.

Im Unterschied dazu gibt es dann noch Lernstunden, welche im Lernzimmer der Wohngruppe stattfinden. In diesen werden dann die theoretischen Inhalte abgehandelt.

WG Sitzung

Wohngruppen-Sitzung im Ausbildungszentrum Luzern

Das Konzept der Stiftung La Capriola sieht vor, dass die Lernenden auf der Wohngruppe des jeweiligen Ausbildungszentrums untergebracht sind. Somit verbringen sie einen Grossteil ihres Alltages gemeinsam mit den anderen Mitlernenden dort. Die meisten Lernenden fahren an ihren freien Tagen nachhause.

Am Donnerstag war es mal wieder so weit – die Lernenden trafen sich wie üblich am ersten Donnerstag im Monat auf der Wohngruppe zu einer WG-Sitzung. Die Sitzung wird jeweils durch die Lernenden geführt. Gemeinsam wird über das Zusammenleben diskutiert: «Was läuft gut?» «Wo gibt es noch Schwierigkeiten?» Jeder Lernende ist gefordert, sich einzubringen und an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten. Ziel der Sitzungen ist es, das Zusammenleben für alle möglichst konfliktfrei und stimmig zu gestalten.

Theateraufführung Tod bei der Bahn

Blockwoche Vorhang auf in Davos

Die Blockwoche Vorhang auf startete bereits an einem Sonntag, da uns eine intensive Woche bevorstand und wir uns ein ambitiöses Ziel mit dem Aufführen eines Theaterstückes am Ende der Woche gesetzt haben.

Somit wurden wir am frühen Morgen von den Theaterprofis des FAHR.WERK.ö in die Welt des Theaters eingeführt. Und sie schafften es, dass es uns von Anfang an gepackt hat und wir voller Motivation in die Woche gestartet sind.

In einzelnen Gruppen konnten dann die einzelnen Charakteren herausgearbeitet werden und es entstand somit für jeden eine passende und authentische Rolle. Durch laufendes Proben und dem jeweiligen Wiederholen des gesamten Stückes konnte im Laufe der Woche ein verständliches und zusammenhängendes Theater erarbeitet werden. Täglich wurden Bühnenpräsenz, Mimik, Gestik und Lautstärke trainiert.

Freitagabend war es dann soweit und „Tod bei der Bahn“ konnte vor dem öffentlichen Publikum aufgeführt werden. Intrigen, Glücksspiel und eine Leiche neben der Bahn: Die Spannung wurde während einer ganzen Stunde hochgehalten – bis zum Schluss wusste das Publikum nicht, wer den mysteriösen Frauenhelden Jean-Jacques Valär umgebracht hat. Nach gegenseitigen Verdächtigungen, bei denen die Mitarbeiter des Stall Valärs sich untereinander die Schuld zuwiesen, stellte sich dann jedoch heraus, dass der Tod vom Herrn Valär nur inszeniert war.

Eine unendlich verwickelte Geschichte also, welche mit viel Humor, musikalischen Einlagen uind lustigen Szenen viel Unterhaltung bot und alle Anwesenden begeisterte.

Beim anschliessenden Apéro konnten die Lernenden viel Lob einfangen und die Mühe und der Einsatz der vergangenen Woche wurden somit reichlich belohnt.

Outdoor Fondue

Blockwoche Selbstgemacht in Davos

Im Rahmen der Herbstblockwoche „Selbstgemacht“ im Ausbildungszentrum Davos vom 1. bis 4. November 2021 stand im Fokus, die Lernenden zum Thema der Herstellung von Lebensmitteln zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wieviel man im Alltag selbst und kreativ herstellen kann.

Gestartet wurde die Blockwoche auf einem heilpädagogischen Reitbetrieb mit einer Pferdetrainerin. Die Lernenden konnten mit den Pferden arbeiten und erfahren, was man mit Energie, Ruhe, Gelassenheit und Fokus, als auch den eigenen Gefühlen bei einem Pferd alles beeinflussen kann.

Beim Fachunterricht mit dem Thema Marketing war das Ziel, eine Einladung bzw. Flyer für die Theateraufführung in der darauffolgenden Woche zu kreieren, um möglichst viele Besucher an die Vorstellung zu locken. Nach einer theoretischen Einführung konnte jeder Lernende mit einem Grafikprogramm kreativ werden und der beste Flyer wurde am Ende des Tages dann ausgewählt, was nicht leichtfiel.

Selbst Schokolade herstellen und dekorieren stand bei einem Besuch der Konditorei Schneiders auf dem Programm. Diese Schokolade wurde produziert, um im Anschluss an die bevorstehende Theateraufführung abzugeben.

Ergänzt wurden diese Programmpunkte mit dem Selbstherstellen von Pizzen, einem Outdoor Fondue am Schwarzsee, dem fachgerechten Schneiden von Früchten und dem Zubereiten und Tranchieren von Kalbshaxen.

Wie üblich wurden die Herbstblockwochen dann noch mit einem gründlichen Putz der Wohngruppe abgeschlossen.

Fish Farming

Blockwoche Naturverbunden in Luzern

Im Rahmen der Herbstblockwoche „Naturverbunden“ im Ausbildungszentrum Luzern vom 18. bis 22. Oktober 2021 stand im Fokus, die Lernenden zum Thema der Lebensmittelherstellung zu sensibilisieren und ein Verständnis zu Produktions- und Versorgungsketten zu ermöglichen.

Durch die Besuche bei unterschiedlichen Lebensmittelproduzenten konnten die Lernenden diese Prozesse teilweise hautnah miterleben und durchs selbst mitanpacken noch eindrücklicher wahrnehmen.

In der Milchmanufaktur Einsiedeln konnten im Anschluss an die Führung verschiedene Joghurts und Käse degustiert werden. Das Highlight war aber sicherlich, das selbst herstellen eines Käselaibes.

Beim „fishing on the farm“ in Hochdorf durften die Lernenden nach einem Vortrag über die Fischzucht die Angelroute selbst in die Hand nehmen und ihr Glück versuchen. Die gefangenen Forellen durften mit nach Hause mitgenommen werden und wurden auf der Wohngruppe mit Unterstützung der Ausbildnder fachgerecht und schmackhaft zubereitet.

Einen vertieften Einblick in die Luzerner Hotelwelt gewährten die Besuche im Hotel Montana mit einer der exklusivsten Whiskey Bars der Schweiz und dem Mandarin Oriental Palace, welches sich derzeit im Umbau befindet und im ersten Quartal 2022 wiedereröffnet.

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