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Kochen auf der Wohngruppe

Jede Woche wird unser Menüplan für die Abendessen auf der Wohngruppe von einer Lernenden oder einem Lernenden erstellt und die entsprechenden Rezepte dafür herausgesucht. Dabei achten wir als Team auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Das heisst, dass wir Fleisch- oder Fertiggerichte maximal zweimal wöchentlich einplanen und auf die Verwendung von saisonalen Produkten grossen Wert legen.

Es ist immer wieder spannend, welche unterschiedlichen Gerichte von den Lernenden vorgeschlagen werden. Natürlich ist es auch gar nicht so einfach, etwas zu finden, das möglichst alle verschiedenen Geschmäcker trifft.

Jeden Abend ist dann ein Lernender oder eine Lernende zum Kochen eben dieser Menüs eingeteilt. Die Lernenden entscheiden je nach Rezept und ihren individuellen Fähigkeiten, ob sie Unterstützung vom Team benötigen.

Ein Menüplan sieht zB wie folgt: Mo: Hackplätzli mit grünem Salat / Die: Tomatensuppe mit Brot / Mi: Freestyle Menü / Do: Chicken Wraps mit gemischtem Salat / Fr: Riz Casimir vegetarisch / Sa: Kartoffelgratin und gedämpfte Karotten

Das gemeinsame Kochen bietet oftmals die Möglichkeit für Gespräche in lockerer Atmosphäre oder auch einfach mal gemeinsam Musik zu hören.

Hotelalltag während dem WEF

Nur schon die Tatsache, an einem solchen Grossevent, dem WEF mitwirken zu können, war für unsere Lernenden eine aufregende und herausfordernde Angelegenheit.

Die verschiedenen Anlässe liessen sich nicht unbedingt mit anderen, regulären Banketten vergleichen; unabhängig davon, ob man in der Küche oder im Restaurant tätig ist. Es war einfach alles eine «ausserordentliche» Situation, wie sie die Lernenden bis anhin noch nicht erlebt haben.

In der Hauswirtschaft wiederum gab es vor allem während den ersten Tagen – im Vergleich zum sonstigen Betriebsablauf – sehr viel mehr Gäste-Privatwäsche zu waschen und bügeln.

Es gab während den Einsatztagen lange Abende, abwechslungsreiche Arbeitstage und interessante Herausforderungen zu bewältigen. Nun hält der «normale « Hotelalltag schön langsam, aber sicher wieder Einzug und der eine oder andere sehnt sich erst mal nach einer guten Portion Schlaf.

Der Blick auf die Tafel für über 40 Personen, quer durch das Restaurant (siehe Bild), lohnt sich allemal.

Gruppenfoto

Projektwochen im Ausbildungszentrum Davos

Die Projektwochen «Berg-Land-Wasser» in Davos während dem Monat Mai sollten den Lernenden Themen aus Natur und Umwelt näherbringen. Zwischen den vielen Aktivitäten und Exkursionen während der drei Wochen fanden jeweils auch theoretische Einheiten statt, um die Lernenden auf die bevorstehenden Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Einen groben Einblick in die abwechslungsreichen Wochen geben wir gerne: Die Führung im Lawinenforschungsinstitut von Davos gab Aufschluss über die Erforschung der verschiedenen Aspekte rund um das Thema Schnee; die Besichtigung in der ARA einen Einblick in die Abwasseraufbereitung.

Beim gemeinsamen Fischen mit einem Berufsfischer am Walensee wurde von einer Gruppe der Lernenden ein über zwei Meter langer Hecht an Land gezogen, währenddessen die andere Gruppe mit Marbella vom Chiliwerk leckere Chutneys und Saucen herstellte.

Wandern war in den Blockwochen bei vielen Aktivitäten «inklusive», beispielsweise beim Ziegentrekking im Engadin oder bei der Übernachtung im Maiensäss. Bei der Besichtigung eines Bergbauernhofes und einer Wildbeobachtung mit dem Wildhüter gelang ein authentischer Einblick in das Leben in den Alpen.

Die Besichtigung eines Weingutes und der Monsteiner Brauerei wurde natürlich jeweils mit dem Fachwissen und den praktischen Erfahrungen der Ausbildung ergänzt.

Der obligate Frühlingsputz der Wohngruppe am Ende der Projektwochen wurde mit Maschinen- und Hauswirtschaftskunde abgerundet.

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