Projektwochen Im Hotel Casa Berno Im Tessin
  • 16. Juni 2020

Projektwochen im Hotel Casa Berno im Tessin

Die Lernenden aus Davos hatten die Möglichkeit, im Rahmen von drei Projektwochen von Mai bis Juni die Saisoneröffnung im Hotel Casa Berno**** ausserhalb von Ascona vorzubereiten und im Anschluss noch einige Betriebstage mitzugestalten.

Eine Zusammenfassung aus den Tageseinträgen der Lernenden zu ihren Aktivitäten:

„Auf der Geschäftsstelle in Chur wurden wir mit Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel ausgestattet und danach ging die Fahrt mit dem Bus nach Locarno, wo wir dann vom Hotelbus abgeholt wurden. Nachdem wir unsere Zimmer mit Seesicht bezogen haben, konnten wir auf einem Hotelrundgang mit dem Hoteldirektor das Haus kennenlernen.

Am nächsten Tag wurden theoretische Grundlagen zum Coronavirus, zu den Sicherheitsmassnahmen und die Auflagen im Hotel besprochen. Den Nachmittag haben wir gemeinsam die neue Gegend erkundet.

Ab Montag ging es dann mit den Arbeiten im Hotel los. Es wurde jeder in der Abteilung eingeteilt, in welcher er die Ausbildung macht und wir waren dabei behilflich, das Hotel wieder für die Sommersaison vorzubereiten. Natürlich konnten wir dort viel bereits Gelerntes anwenden, haben aber auch alle viele neue Sachen dazugelernt. In jedem Betrieb gibt es immer wieder andere Abläufe.

Es war dann schön, als endlich die ersten Gäste ins Hotel kamen und wir somit wieder die Arbeiten am Gast oder für den Gast erledigen konnten.

In der Zimmerstunde oder an den freien Tagen hatten wir jeweils Zeit, die Gegend rund um Ascona zu erkunden oder uns auch etwas sportlich zu betätigen. Es war schon schön, den Frühling mal im Tessin zu erleben, weil es hier bereits viel wärmer ist als um diese Jahreszeit in Davos.

Aber auch die regulären Schultage wurden mittels Videocalls oder Telefonaten mit den jeweiligen Lehrern durchgeführt.

Die drei Wochen durften wir mit einem gemeinsamen Abendessen abschliessen, das echt lecker war. Im Nu waren die Projektwochen vorbei und jetzt geht es wieder in Richtung Davos, wo die Hotels nun auch alle wieder öffnen werden und wir so wieder in den gewohnten Betrieben arbeiten dürfen. Wir freuen uns darauf.“

Langsamer Wiedereinstieg In Den Alltag In Luzern
  • 11. Juni 2020

Langsamer Wiedereinstieg in den Alltag in Luzern

Ende April haben wir uns zu viert vom Mitarbeiterteam zu einer Sitzung zusammengefunden, um die Planung für die nächsten Wochen zu organisieren. Es wurde aufgegleist, dass die Lernenden in den folgenden zwei Wochen einzeln zu Gesprächen auf die Wohngruppe eingeladen werden, um das weitere Vorgehen individuell zu besprechen. In der darauffolgenden Zeit musste organisiert werden, dass jeweils nur ein Lernender auf der Wohngruppe anwesend sein durfte. Es war ein schönes Gefühl, endlich wieder mit den Lernenden „face to face“ zusammenzuarbeiten und sich nicht nur auf Telefonate oder Videocalls zu beschränken zu müssen. Es mussten viele Fragen geklärt und auch die allgemeinen Regeln besprochen werden, um die Sicherheitsmassnahmen einzuhalten.

Seit dem 11. Mai haben die Partnerbetriebe nun ihre Tore wieder geöffnet und somit können die Lernenden langsam, aber sicher wieder zurück in die Betriebe. Nach dem Lockdown ist das Gästeaufkommen noch sehr schwierig abzuschätzen. Daher ist auch die Mitarbeiterplanung in den Hotels eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. Die Jugendlichen wurden im Rahmen des Schutzkonzeptes der Stiftung in Gruppen eingeteilt, sodass die Kontakte noch möglichst geringgehalten werden können. Weiterhin werden die Lernenden, welche noch nicht im Betrieb eingesetzt werden können, per Distance Learning gefördert. Dies bedingt eine sorgfältige Planung, lässt sich aber durch die Mitarbeit aller sehr gut umsetzen.