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Weihnachtsvorbereitungen laufen auf Hochtouren

In diesem Jahr möchten wir unsere geschätzten Partner, Helfer und Spender mit etwas Selbstgemachten überraschen. Die Lernenden vom Ausbildungszentrum Luzern haben uns deshalb tatkräftig beim Herstellen und Verpacken der Weihnachtsgeschenke geholfen.

Um was es sich dabei handelt, sollte vorerst noch eine Überraschung bleiben …

Blockwoche “Blib gsund” in Davos

Die Blockwochen im Ausbildungszentrum Davos im Oktober standen unter dem Thema „Blib gsund“. Es wurden verschiedene Themen in Bezug auf Bewegung, Ernährung, Sucht, Stress und Mobbing aufgegriffen.

Mehrere Tage stand die Bewegung im Vordergrund. Von Badminton, Ping Pong bis Golf Animation war alles möglich und die Begeisterung bei den Lernenden war gross. Zusätzlich wurde an diesen Tagen das Thema Ernährung besprochen und im Anschluss gemeinsam ein gesundes, saisonales Mittagsmenu erstellt.

Als der Suchtexperte zu einem Workshop kam, haben sich vorab alle im theoretischen Teil ausgetauscht und danach wurden im praktischen Teil alkoholfreie Cocktails gemixt. Es durfte viel experimentiert werden.

Mobbing und Stress waren weitere spannende Themen, bei denen sich die Lernenden rege austauschten und offen auf eigene Erfahrungen eingingen.

Die gemeinsamen Abendessen rundeten die Blockwochen ab und man konnte sich in entspannter Atmosphäre noch etwas besser kennenlernen.

Blockwoche “My Climate” in Luzern

Die Blockwoche im Oktober 2020 fand unter dem Thema “My Climate” statt. So standen unter diesem Thema sowohl die Auseinandersetzung mit dem Umweltklima als auch das Klima bzw. die Atmosphäre und der gegenseitige Umgang auf der Wohngruppe.

Wir hatten uns mit verschiedenen Konfliktsituationen auseinandergesetzt und erfuhren in Rollenspielen, wie wir präventiv Mobbing erkennen und positiv beeinflussen können. Auf einem Stadtrundgang erfuhren wir Wissenswertes über klimarelevante Themen. Als Highlight der Woche haben wir einen Tag lang einen Gemüsebauer in Ruswil tatkräftig auf dem Feld unterstützt und verschiedene Gemüse geerntet. Dies ermöglichte uns einen praktischen Einblick in eine klimaabhängige Arbeit und war auch körperlich recht anspruchsvoll.

Rückblickend haben wir eine intensive, spannende und abwechselungsreiche Blockwoche erlebt.

Einstiegstag in Davos

Anfangs September hat im Ausbildungszentrum La Capriola Davos der Einstiegstag für die Lernenden stattgefunden.

Den Tag begannen wir mit einem gemeinsamen Brunch auf der Wohngruppe. Nach dem gemeinsamen Essen machten wir uns zu Fuss in Richtung Adventure Park Davos. Dort wurden sämtliche Lernende und Mitarbeitende mit Kletterutensilien ausgerüstet und bekamen eine Instruktion für die sichere Nutzung des Parks. Im Seilpark hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, bei verschiedenen Schwierigkeitsgraden ihre körperlichen Grenzen zu testen. Gemeinsam und in Zusammenarbeit als Team konnte am Ende jeder den Seilpark meistern.

Den Tag liessen wir gemütlich bei einem gemeinsamen Abendessen mit spannenden Gesprächen im Restaurant Chalet Vélo ausklingen.

Luzerner Einstiegswochenende

Gestartet haben wir unser diesjähriges Einstiegswochenende vom 4.-5. September mit einem Brunch auf der Wohngruppe, von wo wir uns dann gestärkt auf den Weg nach Seelisberg machten. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – die wunderbare Kulisse auf unserer Reise faszinierte alle. Nach einem rund einstündigen Marsch kamen wir auf dem Bauernhof der Familie Ziegler an. Dort standen uns gemütliche Schlafplätze im Stroh zur Verfügung.

Nach ein paar Spielen genossen wir das «Nichts-Tun», die wunderschöne Aussicht auf den Urnersee und die Urner Berge. Zum Nachtessen verwöhnte uns Frau Ziegler mit feinen Älplermagronen. Müde und zufrieden schliefen wir tief und fest bis uns am frühen Morgen der Hahn und die Enten aus dem Schlaf rissen.

Wir verabschiedeten uns von unseren Gastgebern und wanderten vom Seelisberg runter aufs Rütli, wo es dann wieder retour nach Luzern ging. Ein rundum gelungener Ausflug, der allen Spass gemacht hat und das gegenseitige Kennenlernen gefördert hat!

Grand Prix von Luzern

Jedes Jahr finden zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres während einer Woche die Einstiegstage im Ausbildungszentrum La Capriola Luzern statt. Um den Lernenden den Einstieg zu erleichtern, werden in dieser Woche mit der ganzen Gruppe der Lernenden zB sämtliche Regeln, gegenseitiger Umgang, … auf der Wohngruppe und in den Hotelbetrieben besprochen. Die Tage sollten aber auch dazu dienen, dass sich die Lernenden untereinander etwas kennenlernen. Zudem ist es auch wichtig, den neuen Wohnort gemeinsam zu erkunden. So ging es auf einer Tour bzw. Schnitzeljagd durch Luzern darum, die Stadt kennenzulernen. An diversen Sehenswürdigkeiten durften Rätsel gelöst werden. Die ein oder andere Herausforderung war also zu bewältigen.

Blick von oben, bei der Beantwortung der Frage: "Wieviel Stufen führen auf die Museggmauer?"
Aussicht von der Dachterrasse des Hotel Continental Park Luzern.

Erfolgreiche Lehrabschlüsse im Sommer 2020

Ende Juli 2020 haben insgesamt neun Lernende der Stiftung La Capriola ihre Ausbildung in der Gastronomie und Hotellerie abgeschlossen. Im Ausbildungszentrum Davos haben 5 Lernende in den Bereichen Restauration, Hotellerie und Küche und im Ausbildungszentrum Luzern 4 Lernende in den Bereichen Réception, Hotellerie und Küche die Ausbildung beendet.

Die Corona-Krise hat im letzten halben Jahr der Ausbildung zu unvorhersehbaren und enormen Herausforderungen geführt – auch der Start ins Erwerbsleben ist davon geprägt.

Das Zitat von Katharina von Siena: «Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten» beschreibt gut, was Jugendliche während einer Ausbildung leisten: nämlich durchhalten, dranbleiben und das Positive sehen. Auch, wenn dies nicht immer einfach ist.

Das ganze Team der Stiftung La Capriola gratuliert allen Lernenden herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen auf dem weiteren Weg alles Gute. “Wir sind stolz auf euch!”

Erfolgreiche Lehrabschlüsse im Sommer 2020

Projektwochen im Hotel Casa Berno im Tessin

Die Lernenden aus Davos hatten die Möglichkeit, im Rahmen von drei Projektwochen von Mai bis Juni die Saisoneröffnung im Hotel Casa Berno**** ausserhalb von Ascona vorzubereiten und im Anschluss noch einige Betriebstage mitzugestalten.

Eine Zusammenfassung aus den Tageseinträgen der Lernenden zu ihren Aktivitäten:

„Auf der Geschäftsstelle in Chur wurden wir mit Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel ausgestattet und danach ging die Fahrt mit dem Bus nach Locarno, wo wir dann vom Hotelbus abgeholt wurden. Nachdem wir unsere Zimmer mit Seesicht bezogen haben, konnten wir auf einem Hotelrundgang mit dem Hoteldirektor das Haus kennenlernen.

Am nächsten Tag wurden theoretische Grundlagen zum Coronavirus, zu den Sicherheitsmassnahmen und die Auflagen im Hotel besprochen. Den Nachmittag haben wir gemeinsam die neue Gegend erkundet.

Ab Montag ging es dann mit den Arbeiten im Hotel los. Es wurde jeder in der Abteilung eingeteilt, in welcher er die Ausbildung macht und wir waren dabei behilflich, das Hotel wieder für die Sommersaison vorzubereiten. Natürlich konnten wir dort viel bereits Gelerntes anwenden, haben aber auch alle viele neue Sachen dazugelernt. In jedem Betrieb gibt es immer wieder andere Abläufe.

Es war dann schön, als endlich die ersten Gäste ins Hotel kamen und wir somit wieder die Arbeiten am Gast oder für den Gast erledigen konnten.

In der Zimmerstunde oder an den freien Tagen hatten wir jeweils Zeit, die Gegend rund um Ascona zu erkunden oder uns auch etwas sportlich zu betätigen. Es war schon schön, den Frühling mal im Tessin zu erleben, weil es hier bereits viel wärmer ist als um diese Jahreszeit in Davos.

Aber auch die regulären Schultage wurden mittels Videocalls oder Telefonaten mit den jeweiligen Lehrern durchgeführt.

Die drei Wochen durften wir mit einem gemeinsamen Abendessen abschliessen, das echt lecker war. Im Nu waren die Projektwochen vorbei und jetzt geht es wieder in Richtung Davos, wo die Hotels nun auch alle wieder öffnen werden und wir so wieder in den gewohnten Betrieben arbeiten dürfen. Wir freuen uns darauf.“

Langsamer Wiedereinstieg in den Alltag in Luzern

Ende April haben wir uns zu viert vom Mitarbeiterteam zu einer Sitzung zusammengefunden, um die Planung für die nächsten Wochen zu organisieren. Es wurde aufgegleist, dass die Lernenden in den folgenden zwei Wochen einzeln zu Gesprächen auf die Wohngruppe eingeladen werden, um das weitere Vorgehen individuell zu besprechen. In der darauffolgenden Zeit musste organisiert werden, dass jeweils nur ein Lernender auf der Wohngruppe anwesend sein durfte. Es war ein schönes Gefühl, endlich wieder mit den Lernenden „face to face“ zusammenzuarbeiten und sich nicht nur auf Telefonate oder Videocalls zu beschränken zu müssen. Es mussten viele Fragen geklärt und auch die allgemeinen Regeln besprochen werden, um die Sicherheitsmassnahmen einzuhalten.

Seit dem 11. Mai haben die Partnerbetriebe nun ihre Tore wieder geöffnet und somit können die Lernenden langsam, aber sicher wieder zurück in die Betriebe. Nach dem Lockdown ist das Gästeaufkommen noch sehr schwierig abzuschätzen. Daher ist auch die Mitarbeiterplanung in den Hotels eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. Die Jugendlichen wurden im Rahmen des Schutzkonzeptes der Stiftung in Gruppen eingeteilt, sodass die Kontakte noch möglichst geringgehalten werden können. Weiterhin werden die Lernenden, welche noch nicht im Betrieb eingesetzt werden können, per Distance Learning gefördert. Dies bedingt eine sorgfältige Planung, lässt sich aber durch die Mitarbeit aller sehr gut umsetzen.

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